Vorbereitung auf die Verpuppung

Stürzpuppen (Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, Landkärtchen, Admiral

Für die Stürzpuppen muss keine große Vorbereitun getroffen werden. Es muss bloß darauf geachtet werden, dass die Raupe sich irgendwo aufhängen kann. Am besten stellt man dazu ein paar düne Zweige in den Kasten. Da die Puppen am Deckel sehr unpraktisch sind, kann man sie ganz vorsichtig an der Befestigungsstelle abschaben. Dabei muss man aber sehr vorsichtig vorgehen. Danach können die Puppen in einen Behälter auf ein Küchenpapier gelegt werden.

Gürtelpuppen (Weißlinge, Schwalbenschwanz)

Auch hier gilt: ein paar dünne Zweige in den Behälter stellen. Die Raupen werden sich mit dem Kopf nach oben mit einem dünnen Faden als "Gürtel" anbinden und dann verpuppen. Hier ist die Verpuppung besonders interessant. Die Puppen belässt man am besten am Stängel und stellt sie in einen hohen Behälter.

Mumienpuppen (hauptsächlich Nachtfalter, Bläulinge, Feuerfalter)

Die meisten Nachtfalter verpuppen sich auf oder in dem Boden, andere in der Streuschicht, oft auch in einem leichten Gespinst. Raupen kurz vor der Verpuppung in einen Behälter mit einer ca. 15cm hohen Erdschicht bringen. Zur Sicherheit immernoch Futter dazulegen. Anstatt Erde kann auch zerissenes oder zerknülltes Küchenpapier benutzen. Nach einiger Zeit ziehen sich die Raupen darin zurück.

Puppen in Kokons (einige Nachtfalter)

Hierzu sollte man etwas gröberes Materiel (Zweige oder Holzstücke) in den Behälter geben, woran sich sie verpuppen können.

 

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