Wagbachniederung

Interessante Arten: Zwergdommel, Rohrdommel, Nachtreiher, Rallenreiher, Kuhreiher, Purpurreiher, Seidenreiher, Bartmeise, Turteltaube, Bergpieper, Blaukehlchen, Zwergstrandläufer, Graubruststrandläufer, Eisvogel, Uferschnepfe, Weißwangengans.
Gebietsbeschreibung: Die Wagbachniederung besteht aus mehreren Teichen einer ehemaligen Zuckerfabrik, die jetzt stillgelegt worden sind und verschilften. Dadurch bildeten sich riesige Schilfflächen mit einer enormen Artenvielfalt.
Vorgeschlagene Tour: Das Gebiet selbst ist sehr schlecht ausgeschildert und nur schlecht zu erreichen. Es bestehen zwei Beobachtungshütten. Von Waghäusel kommend parkt man auf dem Parkplatz an der Wallfahrtskirche. Das Gebiet liegt aber auf der anderen Seite der Hauptstrasse, deshalb muss man irgendwie über die Straße rüberkommen, denn sie ist sehr stark befahren. Auf der anderen Seite ist nun ein Weg der für Fahrzeuge gesperrt ist und an einem Bauernhof vorbeiführt. Von dort aus kommt man in das Gebiet. An der ersten Weggabelung wo auch ein Sperrbalken steht geht man rechts am Feld entlang und kommt nach ca. 300m zu der ersten Beobachtungshütte von welcher man einen guten Blick auf einen der Teiche hat. Dort sind regelmäßig sehr viele Enten (Krick-, Schnatter-, Spieß und Kolbenenten inkl) zu sehen. Außerdem kann der Eisvogel beobachtet werden. An dem Gewässerrand linker Hand rasten oft einige Hundert Graugänse unter denen sich auch Kanada- und Weißwangengänse befinden können. Dies ist außerdem einer der besten Plätze für Limikolen. Alpenstrandläufer, Zwergstrandläufer, Kampfläufer, Ufer- und Pfuhlschnepfen sowie einmal sogar ein Graubruststrandläufer rasten hier. Auf der gegenüberliegenden Seite des Teiches jagen oft Graureiher und manchmal auch Purpurreiher. Von der Hütte aus muss man wieder zur Weggabelung zurück und dann weiter in das Gebiet hinein an dem ersten Teich vorbei. Bei der nächsten Gabelung geht man dann rechts, entlang der dritten Seite des ersten Teiches. Von dort hat man nochmal einen Blick auf die Uferzone in der auch Flußregenpfeifer rasten und brüten. Am Ende des Teiches biegt der Weg im rechten Winkel nach links ab und nach 100m ist rechts dann ein weiterer Teich. Von hier aus kann man schon Purpurreiher, Graureiher und manchmal auch seltenere Reiher wie Seidenreiher sehen. Man geht an der Seite entlang bis zum Ende des Teiches. Hier geht man den Weg rechts entlang und kommt dann zu einer Hütte von der aus man den zweiten Teich übersehen kann. Von hier aus können Reiher, Taucher, Limikolen, Bergpieper und Neuntöter gesehen werden. Steht man draußen vor der Hütte, hat man noch einen guten Blick auf eine große, freie Wasserfläche, auf der sehr viele Wasservögel rasten. Von hier aus geht man westwärts bis zur nächsten Abzweigung und geht dann wieder nach Süden zurück zum Parkplatz.

Auf naturgucker ist das Gebiet unter Wagbachniederung eingetragen.


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