Hachmühlen und Umgebung

  Interessante Arten: Brachpieper, Kornweihe, Rohrweihe, Raubwürger, Neuntöter, Thunbergschafstelze, Rotfußfalke, Wespenbussard, Fischadler, Steinschmätzer, Braunkehlchen, Rebhuhn, Schwarzstorch, Wasseramsel, Eisvogel
Gebietsbeschreibung: Das Gebiet besteht hauptsächlich aus einer Feldmark in der normalen Kulturlandschaft. Ein Nadelwald und ein Dorf sind ebenfalls vorhanden. Dazu ein kleiner Fluss, an dem man Gebirgsstelze, Wasseramsel und Eisvogel beobachten kann.                                                                                                                                                                                                Nordroute: Aus Richtung Hannover kommend biegt man in Hachmühlen bei Autohaus Graver rechts in den Katzbergweg ab und folgt der Straße bis zum Dorfrand. Dort kann man parken und einen Feldweg zum Wald entlanggehen. Unterwegs befindet sich linkerhand eine Hecke, aus der man Dorngrasmücken und Goldammern hören kann. Dem Weg weiterfolgend kommt man an eine ehemaligen Kiesgrube vorbei, die mittlerweile Brach liegt. Dort rasten zu den Zugzeiten viele Stelzen, auch Thunbergschafstelzen, sowie Braunkehlchen und Steinschmätzer des Weiteren brüten hier viele Feldlerchen. Dort gab es auch einmal den Brachpieper. An einer Pfütze kann man im Sommer oft Bluthänflinge und Hohltauben sehen, die dort baden, daneben auch Schafstelzen und Feldlerchen. Weiter dem Weg folgend ist rechterhand eine weitere ehemalige Kiesgrube und hier kann man mit viel Glück Rebhühner sehen. Auf den Zaunpfählen sollte man zur Brutzeit den Neuntöter sehen und im Winter den Raubwürger. In den Gebüschen befindet sich ein weiteres traditionelles Dorngrasmückenrevier. Zilpzalp, Fitis und Mönchsgrasmücke sollte man hier ebenfalls antreffen, genauso wie die hier noch zahlreich vertretenen Goldammern. Nun folgt man dem Weg linkshoch Richtung Katzberg und an den Gebüschen an einer Abzweigung befinden sich in der Umgebung weitere Dorngrasmückenreviere und im Winter war hier der Raubwürger auch kurz anwesend. Man geht weiter zum Wald in dem Hauben-, Tannen-, Sumpf-, Weiden-, Blau- und Kohlmeise angetroffen werden können, dazu Gartenbaumläufer, Sommer- und Wintergoldhähnchen. Wenn man dem Weg direkt am Waldrand folgt, dann kann man links eine Lichtung sehen, die von Neuntöter und Dorngrasmücke besetzt ist. Dann kommt man zu einer Kreuzung, an der man zuerst links gehen sollte. Mit Glück sieht man auch hier Neuntöter und Misteldrosseln fliegen auch die ganze Zeit in den Wald. Nun geht man zurück zur Kreuzung und biegt rechts ab. Man ist nun im Wald und rechterhand sind junge Bäume, ein Lebensraum für Fitis und Co. Hier sollte man auch Heckenbraunellen erwarten. Überall wo man an den Fichten vorbeikommt sollte man nach Goldhähnchen lauschen, genauso wie nach Tannen und Haubenmeisen. Man sollte auch immer einen Blick in den Himmel werfen, vielleicht hat man Glück und die Kolkraben zeigen sich. Auch zu den Zugzeiten kann man schöne Arten sehen. Wespenbussard und Fischadler können mit viel Glück klappen. Wenn man dem Rundweg gefolgt ist und wieder bergab geht, sollte man den ersten Weg nach rechts nehmen, dann kann man am Waldrand entlanggehen und hat nochmals Chancen auf Baumläufer und Goldhähnchen, sowie auf Spechte. Nun geht es in Richtung eines Laubwaldes weiter, in dem voraussichtlich die Kolkraben gebrütet haben. Kurz vor dem Wald geht der Weg wieder nach links und man geht parallel zum Wald. Man kommt an einem Grundstück mit vielen Bäumen vorbei und anschließend flogt eine Wiese, auf der ab und zu der Graureiher nach Mäusen jagt. Es befindet sich danach ein weiteres Grundstück mit kleinen Teichen an dem der Silberreiher mit Glück im Winter zu sehen ist und Teichhühner schwimmen dort auch herum. In den Bäumen sollte man auf Gartenrotschwänze achten. Nun folgt man dem Weg immer weiter und nachdem man wieder im Dorf ist, hält man sich links und geht die Straße hinauf zum Katzbergweg und schließlich zurück zum Auto.                                                                                                                                                                                                          Ostroute: Man biegt aus Richtung Hannover kommend links ab und biegt dann nach etwa 300m links in den Weg “Im Rahr” ab und folgt diesem bis zum Wasserwerk. Im Schilf brüten Rohrammern und Sumpfrohrsänger und in den Brennnesseln der Feldschwirl. In den umliegenden Gebüschen kann man ab Mai den Gelbspötter hören und überall fliegen Kuckucke herum. Nun fährt man wieder zur Hauptstraße zurück und biegt wieder links ab. Nach ein paar 100m befindet sich linkerhand der Sportplatz und direkt dahinter führt ein Weg in die Felder. Nach weiteren 100m zweigt ein weiterer Weg nach links ab. Dort stellt man das Auto ab und folgt dem Weg. Wiesenschafstelzen, Neuntöter und Co kann man auf den Wiesen sehen und hören. In den Brennnesseln singen auch hier Sumpfrohrsänger und Goldammern. In den hohen Bäumen kann man rufende Grünspecht erwarten.